Escuela Náutica Altair
Die Skipper-App
Vor dem Ablegen und unterwegs.
Alles ansehenKostenlos · ohne Anmeldung · eine Hilfe, sie ersetzt weder die amtliche Seekarte noch den Funk
Kostenlose Skipper-App: Gewitterwarnung, Wetterradar, NAVTEX live, KVR, Betonnung, Checkliste vor dem Ablegen und Funk
Alles in der App
Gewitter · Radar und Warnung
Radar wird geladen…
Wie funktioniert das, und wie weit kann ich mich darauf verlassen?
Radar: das europäische Komposit von EUMETNET (OPERA), rund 180 Radare aus 27 Ländern, alle 5 Minuten. Es reicht etwa 100-150 Seemeilen vor die Küste: weiter draußen gibt es kein Radar.
Blitze: der europäische Wettersatellit MTG sieht sie über Europa, Afrika und dem Atlantik, auch auf hoher See. Ein Gewitter mit Blitzen ist das gefährlichste: starke Böen, Schauer und plötzliche Winddrehungen.
Die Warnung: alle 5 Minuten sucht die App starke Zellen (40 dBZ und mehr) und Blitzgruppen, misst, wie weit sich der Regen in der letzten Viertelstunde bewegt hat, und berechnet, wie nah sie an dir vorbeiziehen und wann. Es ist dieselbe Rechnung wie der CPA der AIS-Schiffe.
Grenzen: ein Gewitter entsteht, wächst und vergeht in 30-60 Minuten und kann die Richtung ändern. Verlass dich auf die Warnung für die nächste Stunde, nicht für den Nachmittag. Die Daten kommen 5-15 Minuten verspätet. Sie ist eine Hilfe: sie ersetzt weder amtliche Warnungen noch den Blick zum Himmel.
Aufs Handy warnen: du bekommst eine Benachrichtigung auch bei geschlossener App, für die letzte Position deines Handys mit offener App (nach 24 Std. vergessen). Auf dem iPhone die App zuerst zum Home-Bildschirm hinzufügen.
Radar © EUMETNET OPERA (CC BY 4.0) · Blitze © EUMETSAT (MTG Lightning Imager).
Wellen
Die Vorhersage an deiner Position, in jedem Meer, und echte Messungen der spanischen Bojen von Puertos del Estado.
Was bedeutet jeder Wert?
Signifikante Wellenhöhe (Hm0): der Mittelwert des höchsten Drittels der Wellen. Sie steht im Wetterbericht und kommt dem am nächsten, was man mit bloßem Auge schätzt.
Maximale Welle (Hmax): die höchste in dieser Stunde gemessene Welle. Rechne damit, dass eine so große kommt.
Periode (Tp): Sekunden zwischen den Wellen. Kurz (unter 6 s) ist Windsee, kabbelig und unangenehm; lang (über 9 s) ist Dünung von weit her.
Richtung: woher die Wellen kommen. Seegang: Douglas-Skala aus der signifikanten Höhe.
Bojen von Puertos del Estado (Spanien)
Bojen werden geladen…
Daten: Puertos del Estado (Küsten- und Tiefwassernetz). Tippe auf eine Boje, um sie oben zu sehen. Vorhersage: Open-Meteo (CC BY 4.0).
KVR · wer weicht aus
Rangfolge (Regel 18)
Von höchster zu niedrigster Vorfahrt. Jeder weicht denen aus, die über ihm stehen:
- Manövrierunfähig
- Manövrierbehindert
- Tiefgangbehindert
- Fischend (mit manövrierbehinderndem Fanggerät)
- Segelfahrzeug
- Maschinenfahrzeug
Der Überholer weicht immer aus, egal was er ist (Regel 13).
Kreuzende Kurse (Regel 15)
Er kommt von Steuerbord (du siehst sein rotes Licht): du weichst aus. Nach Steuerbord drehen und hinter seinem Heck passieren, nie vor dem Bug.
Entgegengesetzte Kurse (Regel 14)
Bug gegen Bug: beide drehen nach Steuerbord und passieren Backbord an Backbord.
Überholen (Regel 13)
Wenn du von mehr als 22,5° achterlicher als querab kommst, überholst du und weichst aus, ob Segler oder Motor, bis du klar vorbei bist.
Segler auf verschiedenen Bugen (Regel 12)
Wer den Wind von Backbord hat (Backbordbug), weicht aus.
Segler auf demselben Bug (Regel 12)
Der Luvwärtige weicht aus, der weiter „oben“ zum Wind.
du · der andere · was du tun musst
Immer
- Kollisionsgefahr (Regel 7): wenn sich die Peilung des anderen nicht ändert und der Abstand abnimmt, kollidiert ihr.
- Der Ausweichpflichtige: früh, deutlich und großzügig manövrieren (Regel 8). Der Kurshalter: hält Kurs und Geschwindigkeit, manövriert aber, wenn der andere nicht ausweicht (Regel 17).
- Enge Fahrwasser (Regel 9): Fahrzeuge unter 20 m und Segler dürfen die nicht behindern, die nur im Fahrwasser fahren können. Halte dich an deine Steuerbordseite.
- Ständiger Ausguck und sichere Geschwindigkeit (Regeln 5 und 6).
Lichter eines Maschinenfahrzeugs
Weißes Topplicht nach vorn, grün an Steuerbord, rot an Backbord und weißes Hecklicht nach achtern. Ein Segler unter Segeln führt dasselbe ohne Topplicht (oder eine Dreifarbenlaterne im Masttopp, wenn unter 20 m). Ein Maschinenfahrzeug unter 12 m darf ein weißes Rundumlicht statt Topp- und Hecklicht führen.
Sonderlichter und Signalkörper
Die Nachtlichter sind Rundumlichter und senkrecht übereinander, zusätzlich zu den Seitenlichtern, wenn das Fahrzeug Fahrt macht. Mehr zu Lichtern (EN).
Schallsignale (Regeln 34 und 35)
| • (1 kurz) | Ich ändere Kurs nach Steuerbord |
| •• (2 kurz) | Ich ändere Kurs nach Backbord |
| ••• (3 kurz) | Meine Maschine geht rückwärts |
| ••••• (5 oder mehr) | Ich verstehe dein Manöver nicht / Zweifel |
| — (1 lang) | Ich nähere mich einer Krümmung |
| Nebel, Maschine mit Fahrt | Ein langer Ton, höchstens alle 2 Minuten |
| Nebel, Maschine gestoppt | Zwei lange Töne |
| Nebel, Segler, Fischer, manövrierunfähig… | Ein langer und zwei kurze Töne |
Die vollständigen Regeln mit Simulator: wer hat Vorfahrt (EN).
Betonnung
Region A: Europa, Afrika, Asien (außer Japan, Korea und Philippinen) und Ozeanien. Lateralzeichen „in Fahrtrichtung zum Hafen“.
Region B: Amerika, Japan, Korea und Philippinen. Die Lateralzeichen sind vertauscht: rot an Steuerbord beim Einlaufen. Lateralzeichen „in Fahrtrichtung zum Hafen“.
Backbord-Lateralzeichen
Rot, Stumpftonne. Toppzeichen: roter Zylinder. Rotes Licht.
Beim Einlaufen an Backbord (links) lassen.
Steuerbord-Lateralzeichen
Grün, Spitztonne. Toppzeichen: grüner Kegel, Spitze oben. Grünes Licht.
Beim Einlaufen an Steuerbord (rechts) lassen.
Backbord-Lateralzeichen
Grün, Stumpftonne. Toppzeichen: grüner Zylinder. Grünes Licht.
Beim Einlaufen an Backbord (links) lassen.
Steuerbord-Lateralzeichen
Rot, Spitztonne. Toppzeichen: roter Kegel, Spitze oben. Rotes Licht.
Beim Einlaufen an Steuerbord (rechts) lassen.
Nord-Kardinalzeichen
Schwarz über gelb. Zwei Kegel, Spitzen oben. Weißes Funkelfeuer, ununterbrochen: VQ oder Q.
Die Gefahr liegt im Süden: nördlich passieren.
Ost-Kardinalzeichen
Schwarz, gelb, schwarz. Kegel Basis an Basis. Licht: 3 Blitze, VQ(3) 5 s oder Q(3) 10 s.
Östlich passieren. Uhr-Trick: 3 Uhr.
Süd-Kardinalzeichen
Gelb über schwarz. Zwei Kegel, Spitzen unten. Licht: 6 Blitze + ein langer, VQ(6)+LFl 10 s oder Q(6)+LFl 15 s.
Südlich passieren. 6 Uhr.
West-Kardinalzeichen
Gelb, schwarz, gelb. Kegel Spitze an Spitze (Sanduhr). Licht: 9 Blitze, VQ(9) 10 s oder Q(9) 15 s.
Westlich passieren. 9 Uhr.
Einzelgefahrenzeichen
Schwarz mit einem oder mehreren waagerechten roten Bändern. Zwei schwarze Bälle. Weißes Licht, Blitzgruppe aus 2: Fl(2).
Kleine Gefahr mit befahrbarem Wasser ringsum: Abstand halten.
Mitte-Fahrwasser-Zeichen
Senkrechte rot-weiße Streifen. Ein roter Ball. Weißes Licht: Gleichtakt, unterbrochen, ein langer Blitz alle 10 s oder Morse „A“.
Fahrwassermitte oder Ansteuerung: sicheres Wasser ringsum.
Sonderzeichen
Gelb. Toppzeichen: gelbes liegendes Kreuz. Gelbes Licht.
Sondergebiete: Badezonen, Abwasserleitungen, Kabel, militärische Gebiete…
Neue Gefahr (Wrack)
Senkrechte blau-gelbe Streifen. Gelbes Kreuz. Wechselndes blau-gelbes Licht.
Eine neue Gefahr, die noch nicht in den Karten steht (zum Beispiel ein Wrack).
Mit Animationen: Kardinalzeichen (EN) und Betonnungssystem (EN).
Wir ankern
Kette: 3- bis 5-mal die Wassertiefe (bei 5 m mindestens 20 m Kette). Mehr stecken, wenn es weht oder wenn ein Teil des Ankergeschirrs Leine statt Kette ist.
- Wähle den Platz. Sand- oder Schlickgrund, geschützt vor Wind und See, genug Wassertiefe und weg von bereits ankernden Booten. Nie auf Seegraswiesen wie Posidonia: sie sind geschützt, oft ist es verboten, und der Anker hält dort nicht.
- Vorbereiten. Kettenlänge berechnen, Anker klar machen und bei Steinen oder Leinen am Grund eine Trippleine anschlagen.
- Mit dem Bug im Wind (oder gegen den Strom) ganz langsam anlaufen und genau dort aufstoppen, wo der Anker hin soll.
- Anker fallen lassen und Kette stecken, während du ganz langsam rückwärts fährst, ohne sie auf dem Anker aufzuhäufen.
- Belegen und einfahren: sanft rückwärts Gas geben, damit sich der Anker eingräbt.
- Prüfen, ob du slippst: zwei Peilmarken an Land nehmen (oder den Ankeralarm des GPS) und nach ein paar Minuten und bei jeder Winddrehung wieder kontrollieren.
- Signale: tagsüber ein schwarzer Ball vorn; nachts ein weißes Rundumlicht.
- Ankerauf: langsam mit der Maschine voraus und dabei Kette einholen (die Ankerwinsch soll das Boot nicht ziehen), und den Anker ausbrechen, wenn die Kette auf und nieder steht.
Die Trippleine
Eine Leine vom Ankerkreuz zu einer kleinen Boje an der Oberfläche. Sie zeigt, wo dein Anker liegt (damit niemand darüber ankert), und wenn er sich unter einem Stein oder einer anderen Kette verhakt, ziehst du ihn an der Trippleine heraus, umgekehrt wie er hineinkam.
Das Schwojen
Vor Anker dreht sich das Boot um den Anker, wenn Wind oder Strom drehen. Der Radius dieses Kreises ist ungefähr die gesteckte Kette plus deine Bootslänge. Lass Platz, damit dein Kreis den der Nachbarn nicht überschneidet: Boote an Leine schwojen weiter als Boote an Kette.
Mehr: nachhaltiges Ankern (EN).
Vor dem Ablegen
Abhaken, bevor du die Leinen loswirfst. Die Liste löscht sich am nächsten Tag.
- Wetterbericht für das Gebiet, Gewitter und Meldungen (Reiter Gewitter und NAVTEX)
- Törnplan bei jemandem an Land hinterlassen: wohin du fährst und wann du zurück bist
- Treibstoff: ein Drittel hin, ein Drittel zurück, ein Drittel Reserve
- Motor: Öl, Keilriemen und nach dem Starten Kühlwasser am Auspuff
- Batterie geladen, Hauptschalter an und Positionslichter funktionieren
- Boots- und Skipperpapiere und gültige Versicherung an Bord
- Rettungswesten für alle, griffbereit, und Rettungsring oder Wurfleine für Mann über Bord
- Sicherheitsausrüstung für dein Fahrtgebiet: Seenotsignale, Erste-Hilfe-Kasten, Feuerlöscher, Ösfass
- UKW-Funk an auf Kanal 16 und Handy geladen in wasserdichter Hülle
- Bilge trocken und Bilgepumpe funktioniert
- Crew eingewiesen: wo die Westen sind, wie man den Motor stoppt und was bei Mann über Bord zu tun ist
- Fender, Leinen und Anker klar
Pflichtpapiere und -ausrüstung hängen von deinem Boot, seiner Flagge und deinem Fahrtgebiet ab.
Funk · Notfälle
1. DSC-Notalarm
Rote Klappe öffnen und DISTRESS gedrückt halten, ein paar Sekunden, bis das Funkgerät das Senden bestätigt (je nach Modell 3 oder 5 s). Wenn Zeit ist, vorher die Art des Notfalls wählen. Es sendet deine Position und deine MMSI an alle.
2. MAYDAY per Sprechfunk · Kanal 16, volle Leistung
- MAYDAY, MAYDAY, MAYDAY
- HIER IST [Bootsname ×3], [MMSI oder Rufzeichen]
- MAYDAY [Bootsname], [MMSI]
- Position (Breite und Länge, oder Peilung und Abstand zu einem bekannten Punkt) · meine anzeigen
- Was passiert: Wassereinbruch, Feuer, Mann über Bord…
- Welche Hilfe du brauchst
- Personen an Bord und alle weiteren nützlichen Angaben
- OVER
Dringlichkeit und Sicherheit
- PAN PAN (×3): Dringlichkeit ohne unmittelbare Lebensgefahr (Motorausfall und Treiben, ein Verletzter…).
- SÉCURITÉ (×3): nautische oder Wetter-Sicherheitsmeldung.
Seenotrettung per Telefon
Immer zuerst Kanal 16 oder der DSC-Alarm: so hören dich die Rettungsleitstelle und die Boote ringsum. Das Telefon, wenn du kein Funkgerät hast oder um in Ruhe zu sprechen.
Kanäle
- Kanal 16: Not, Sicherheit und Anruf. Danach auf den genannten Arbeitskanal wechseln.
- Kanal 70: nur DSC-Anrufe, nie Sprechfunk.
- Marinas: der Kanal hängt von Land und Hafen ab (in Spanien meist 9). Vor dem Einlaufen anrufen, um einen Liegeplatz zu bekommen; auf der Website oder im Hafenhandbuch nachsehen.
Mehr zum MAYDAY-Ruf (EN).
Buchstabieralphabet (Internationales Signalbuch)
Um per Funk den Bootsnamen, das Rufzeichen oder ein unverstandenes Wort zu buchstabieren. Beispiel: BELA = Bravo Echo Lima Alfa.
- AAlfaAL-fa
- BBravoBRA-wo
- CCharlieTSCHAR-li
- DDeltaDEL-ta
- EEchoE-ko
- FFoxtrotFOX-trott
- GGolfGOLF
- HHotelho-TELL
- IIndiaIN-di-a
- JJuliettDSCHU-li-ett
- KKiloKI-lo
- LLimaLI-ma
- MMikeMAIK
- NNovemberno-WEM-ber
- OOscarOS-kar
- PPapapa-PA
- QQuebecke-BEK
- RRomeoRO-mi-o
- SSierrasi-E-ra
- TTangoTANG-go
- UUniformJU-ni-form
- VVictorWIK-ta
- WWhiskeyUIS-ki
- XX-rayEKS-rei
- YYankeeJENG-ki
- ZZuluSU-lu
Zahlen (Internationales Signalbuch)
Im Funk sagt man Zahlen normalerweise Ziffer für Ziffer in der eigenen Sprache („vier eins, zwo null“). Das Internationale Signalbuch hat auch diese Wörter, die in jeder Sprache verstanden werden sollen:
- 0Nadazero
- 1Unaone
- 2Bissotwo
- 3Terrathree
- 4Kartefour
- 5Pantafive
- 6Soxisix
- 7Settaseven
- 8Oktoeight
- 9Novenine
Karte und Position
Tippe auf GPS und erlaube den Standort.
· A und B ziehen oder auf die Karte tippen, um B zu versetzen. Rechtweisender Kurs.
Tippe auf GPS, um deine Position zu bekommen.
Ziffer für Ziffer vorlesen: —
Tippe auf einen Punkt der Karte und dann „Wegpunkt speichern“. Sie bleiben auf diesem Handy.
Beim Auslaufen auf Aufzeichnen tippen: Die violette Linie ist dein heutiger Track, morgen beginnt die Karte leer. Jeder Tag bleibt auf diesem Handy gespeichert. Aufgezeichnet wird nur bei offener App und eingeschaltetem Bildschirm.
Frühere Tage
Noch keine Tracks von anderen Tagen.
- Tippe auf einen Punkt der Karte: Kurs, Distanz und Zeit von deiner Position. Du kannst ihn als Wegpunkt speichern.
- Track: zeichnet deine Route des Tages auf (violette Linie). Frühere Tage bleiben auf dem Handy: antippen, um sie blau zu sehen, oder als GPX herunterladen.
- Ohne Netz: Die Karte speichert auf dem Handy die Gebiete, die du anschaust. Schau dir vor dem Auslaufen dein Revier mit Netz in den Zoomstufen an, die du brauchst – dann siehst du es auch ohne Empfang. GPS funktioniert immer.
- Radar: Regen und Gewitter der letzten Stunde (▶ zum Abspielen). Die Umrisse sind starke Zellen, die gestrichelte Linie zeigt, wohin sie in der nächsten Stunde ziehen.
- Grund: Bodenrelief und Tiefenlinien. In Europa von EMODnet, und beim Antippen siehst du die ungefähre Tiefe; im Rest der Welt von GEBCO.
- Service: Häfen, Bootstankstellen, Slipanlagen, Hafenmeister, Werften und Bootszubehör aus OpenStreetMap, in jedem Land. Tippe auf einen für Kurs, Distanz und „Hierhin“. Einiges kann fehlen oder veraltet sein: per Funk oder Telefon bestätigen.
- Tippe auf ein Schiff (AIS): wer es ist, wie weit entfernt und wie nah es an dir vorbeifährt.
- Der Kurs ist rechtweisend und geradlinig: prüfe, dass du keine Untiefen oder Land kreuzt, und für den Kompass Missweisung und Deviation berücksichtigen.
Segel und Sport Passagiere Fracht und Tanker Fischerei Schlepper, Lotse, SAR Sonstige · Punkt = gestoppt · ▲ du
Keine amtliche Seekarte: sie ersetzt weder amtliche Seekarten noch Plotter oder Ausguck. Ohne Netz sieht man nur die Gebiete, die man vorher mit Netz angeschaut hat. AIS-Schiffe kommen verzögert und nicht alle sind da. Die EMODnet-Tiefen sind Mittelwerte über Zellen von etwa 115 m, GEBCO ist noch gröber: sie sehen keine Untiefen, Felsen oder Wracks. Karte © OpenStreetMap · Seezeichen © OpenSeaMap · Bathymetrie © EMODnet (CC BY 4.0) und GEBCO · Service © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · AIS: aisstream.io · Radar © EUMETNET OPERA (CC BY 4.0) · Blitze © EUMETSAT.
Kurse zum Wind
Drück auf ▶ Play: das Boot fährt alle Kurse ab, vom Wind bis platt vor dem Wind, und bei jedem siehst du, wie Groß und Fock getrimmt sind (Animation auf Englisch).
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Spickzettel
- Im Wind: die Segel killen und ziehen nicht (Sektor, in dem man nicht segeln kann).
- Am Wind (≈ 30° zum Wind): Segel dicht geholt.
- Halber Wind, hoch (≈ 60°): etwas weiter gefiert.
- Halber Wind (≈ 90°): Segel halb gefiert.
- Raumschots (≈ 120°, Wind von achtern-seitlich): Segel weit gefiert.
- Vor dem Wind (≈ 180°): Segel ganz offen.
Wahrer und scheinbarer Wind
Der Wind, den du an Bord spürst (scheinbarer Wind), ist nicht der wahre: dazu kommt der Fahrtwind deines Bootes. Darum scheint es am Wind stärker zu wehen und vor dem Wind schwächer.
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Lerne es auf dem Wasser in unserem Segelkurs (EN).
Manöver-Simulator: längsseits anlegen bei Seitenwind
Knoten
Wähle einen Knoten und drück auf ▶ Play: Schritt für Schritt, mit dem typischen Fehler (Animationen auf Englisch).
Wofür: Feste Schlaufe, die sich nicht zuzieht: über einen Poller legen oder als Rettungsschlinge.
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Wofür: Die erste Leine an Land beim Anlegen, vom Boot aus.
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Wofür: Schnell an etwas Rundem festmachen: Relingsstütze, Reling, Poller. Für die Fender.
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Wofür: Eine Leine auf der Klampe belegen und mit einem Zug wieder loswerfen können.
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Wofür: An einem Ring an der Pier oder am Ankerschäkel festmachen.
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Wofür: Zwei gleich dicke Leinen verbinden (nicht mit dem Altweiberknoten verwechseln).
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Wofür: Zwei Leinen unterschiedlicher Dicke oder Materialien verbinden.
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Wofür: Stopper am Ende einer Leine (Schoten, Fallen), damit sie nicht durch einen Block oder eine Öse rutscht.
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Übe sie an Bord in unserem Segelkurs (EN).
Nützliche Links
Was ein Skipper vor dem Ablegen nachschaut.
- WindyWind, Böen und Wellen Stunde für Stunde, auf der Karte.
- NavilyAnkerplätze und Häfen mit Bewertungen und Fotos anderer Segler.
- NoforeignlandFahrtensegler-Community: Ankerplätze, Häfen und Service, von Seglern eingetragen.
- VesselFinderAIS-Schiffe auf der Weltkarte.
- Escuela Náutica AltairSegelkurse, Bootsführerschein und Segeltörns ab Port Garraf bei Barcelona (Website auf Englisch).
- Gutachten vor dem BootskaufWir prüfen das Boot, das du kaufen willst: Osmose, Materialstärken, Rigg, Elektrik und Probefahrt, mit schriftlichem Bericht. Ab 550 € bis 12 m (Website auf Englisch).